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The Kills

Indie-Blues-Punk

Mal klingen The Kills nach Haareschütteln und Gliedmaßen-von-sich-schmeißen, mal ist ihr Sound so lässig und salopp, dass niemand im Hipster-Schuppen das Wippen der röhrenbejeansten Knie bemerkt.

The Kills

The Kills: Alison und Jamie - tanzbarer und schmutziger Indierock

The Kills, das sind die amerikanische Sängerin Alison Mosshart und der Londoner Gitarrist Jamie Hince. Die Musik der Band klingt ungefähr so: Die Drummaschine spuckt einen Nährboden aus monotonen Krautrocktönen in die Petrischale. Alison und Jamie geben ein paar Pipettenspritzer bluesige Gitarrenriffs dazu – fertig ist die akustische Kreuzung: tanzbarer und schmutziger Indierock.

Die Stimme von Alison schmeichelt dabei mal sanft schnurrend, mal fauchend um die Hörerohren wie ein launisches Kätzchen. Alison aus Florida beginnt irgendwann um die Jahrtausendwende, Tapes mit ihren musikalischen Ideen nach London zu Jamie zu schicken. Der wiederum schickt seine nach USA. Die Versenderei wird ihnen schnell zu kompliziert, also zieht Alison nach England. Domino Records wird auf die Band aufmerksam und im März 2003 erscheint das erste Album "Keep On Your Mean Side".

Nach einer 18-monatigen Mammut-Tournee treffen sich die beiden bereits im Herbst 2004 wieder und verschanzen sich in einem Kaff im US-Staat Michigan. Dort entsteht das Zweitwerk "No Wow". Mitte 2007 gibt es kurzzeitig Wirbel um Jamie Hince: Er landet als Lover von Kate Moss auf den Titelseiten der britischen Klatschpresse. Allerdings nur kurz, denn das Model gibt ihm für den zuvor geschassten Pete Doherty wieder den Laufpass. Anfang 2008 dann wieder Musik: "Midnight Boom" heißt das dritte Album, das auch in den Charts landet.